Unvergleichlich für diese Weinlese 2026! Seit ich den Weinberg 2021 übernommen habe – das sind jetzt also sechs Jahre –, war die Ernte in diesem Jahr sehr früh. Wir haben nämlich am Samstag, den 22. August, gelesen. Das gab es nicht nur auf meiner Parzelle noch nie, sondern auch noch nie in meinem ganzen Leben.
Was die Menge angeht, ist es ebenfalls die geringste der sechs Ernten. Ein eigenartiges Gefühl, wenn man dachte, 2025 in Bezug auf die Menge bereits einen Tiefpunkt erreicht zu haben, und man 2026 schließlich doch noch weniger geerntet hat.
Dafür ist die Qualität hervorragend und auch der Alkoholgehalt ist noch nie da gewesen: 14,2 Grad. Dennoch mussten wir die durch die Hitzewellen ausgetrockneten Trauben aussortieren. Die fünf Hitzewellen von Juni bis August haben die Ernte stark beeinträchtigt.
Das hat uns aber nicht davon abgehalten, bei guter Laune und angenehmem Wetter zu lesen – wo ich doch sonst immer den Regen fürchte.
Eine tolle Truppe von acht Erntehelfern, bestehend aus Brüdern und Schwestern, Schwager und Schwägerin, Pierre, unserem Krankenpfleger, und den Kindern. Nicht zu vergessen meine Frau, die das Essen und die Brotzeit zubereitet hat, damit wir mit voller Kraft bei der Arbeit waren.

